Einladung GS: virtueller Informationstag 2020

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe GrundschülerInnen und Grundschüler,

ich hoffe, Alle sind gut durch die Herbstferien gekommen.

Die Resonanz auf die angebotenen Informationstermine ist sehr groß, ich danke allen Familien, die Interesse am Besuch unserer Schule zeigen.

Leider hat sich das Infektionsgeschehen in unserem Raum in der Zwischenzeit besorgniserregend entwickelt.

Daher hat das Leitungsteam der Magister Laukhard IGS Herrstein-Rhaunen sich schweren Herzens entschlossen, die geplanten Informationstage für interessierte Eltern und SchülerInnen der Grundschulen dieses Jahr in veränderter Form durchzuführen.

Sicher verstehen Sie und auch Ihr, liebe SchülerInnen, dass es zum gesundheitlichen Schutz der Schulgemeinschaft sinnvoll ist, BesucherInnen aus den Gebäuden fernzuhalten, solange die Infektionszahlen sich weiter so steil nach oben entwickeln.

Mit diesem Schreiben erhalten Sie daher heute einen Link, den Sie zum angegebenen Zeitpunkt aktivieren können.

Mit dem Link loggen Sie sich in unser Online-Portal zu einem virtuellen Treffen mit uns ein. Das Leitungsteam und weitere Mitglieder der Schulgemeinschaft, werden Ihnen zu diesem Termin die Schule vorstellen und Fragen beantworten.

Auch richten wir zu einem Zeitpunkt, den wir Ihnen während des virtuellen Treffens  bekanntgeben, eine Telefonhotline ein, dort können Sie sich zusätzlich noch einmal melden und erhalten Antworten auf individuelle Fragen zur Anmeldung Ihres Kindes an unserer Schule.

Wir freuen uns auf Sie und laden zu einer Premiere an unserer Schule ein: dem virtuellen Informationstag.

Im Namen des Leitungsteams wünsche ich Ihnen Gesundheit. Seien Sie achtsam.

Mit freundlichen Grüßen

Antje Petri-Burger, Direktorin

Maskenpflicht ab Herbstferien

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe SchülerInnen und Schüler,

ich hoffe Alle sind gut durch die Herbstferien gekommen.
Leider hat sich das Infektionsgeschehen in unserem Raum in der Zwischenzeit besorgniserregend entwickelt.

Das Land RLP, die ADD und der Kreis haben in Zusammenarbeit mit den Gesundheitsämtern auf die neuen Zahlen reagiert und für die Schulen folgende Regelung angeordnet:
Nach den Herbstferien herrscht auf Anordnung des Landkreises Birkenfeld MASKENPFLICHT für SchülerInnen und Schüler, Lehrkräfte und alle anderen Bediensteten der Schule auch im Unterricht, den Arbeitsräumen und den Lehrerzimmern. Dies gilt für die SEKII Schulen.
Das hohe Infektionsgeschehen macht diese Regelung notwendig.
Die Regelungen zum Essen in den Unterrichtsstunden und Regenpausenreglung (Maske in den Pausen) usw. besprechen wir im Moment mit dem Leitungsteam und werden die SchülerInnen am Montagmorgen dazu informieren.

Ich empfehle, dass alle SchülerInnen mindestens eine Ersatzmaske mitbringen, an einem langen Schultag ist es ratsam, die Masken zu wechseln.

Werte Familien, bitte seien Sie achtsam und schicken Sie Ihre Kinder nur dann zur Schule, wenn diese sich völlig gesund fühlen und keinerlei Symptome einer Krankheit zeigen.

Die Teilnahme am Online-Unterricht ist bei in einem Krankheitsfall jederzeit möglich wenn die Abwesenheit länger als drei Tage andauert. Dazu kontaktieren Sie bitte die TutorInnen, diese werden alles Notwendige in die Wege leiten.

Ich wünsche ein schönes Restferienwochenende.
Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie, wann immer es geht, zuhause.


Mit freundlichen Grüßen
Antje Petri-Burger, Direktorin

Lüften und Raumlufthygiene in Schulen in Rheinland-Pfalz

Ergänzende Hinweise zum Hygieneplan-Corona für Schulen

Lüften und Raumlufthygiene
Ergänzende Ausführungen zum Hygieneplan-Corona an Schulen in RLP
Vorbemerkung

Es ist mittlerweile bekannt, dass in unzureichend belüfteten Innenräumen das Risiko einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 erhöht sein kann. Neben der Beachtung der allgemeinen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen nach dem Hygieneplan-Corona für Schulen in Rheinland-Pfalz kann dieses Risiko durch konsequentes Lüften deutlich reduziert werden, auch wenn dadurch kein 100-prozentiger Schutz vor einer Infektion mit SARS-CoV-2 in Innenräumen erreicht werden kann.

Dabei steht die Gesundheit aller in der Schule befindlichen Personen im Vordergrund. Es soll niemand dauerhaft im Durchzug oder ausgekühlten Klassenräumen sitzen, sondern in gut durchlüfteten Räumen, in denen zwischen den Lüftungspausen die Fenster auch geschlossen sein dürfen. Ziel ist, auch während der Corona-Pandemie
ein gesundes Raumklima in den Unterrichtsräumen herzustellen.
Diese Handreichung soll allen Verantwortlichen wichtige Hinweise zum Lüften und zur Raumlufthygiene in Schule geben. Sie basiert auf wissenschaftlichen Empfehlungen und ist u.a. mit dem Umweltbundesamt abgestimmt, das in Kürze ebenfalls korrespondierende Empfehlungen und Erklärvideos veröffentlichen will.

  1. Bedeutung der Luftqualität
    In Schulen erfordert die Lüftungssituation besondere Aufmerksamkeit. Ein regelmäßiges Lüften ist schon aufgrund des von den Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften in einem Klassenraum ausgeatmeten Kohlendioxids unerlässlich. Regelmäßiges Lüften dient der Hygiene und fördert die Luftqualität, da in geschlossenen Räumen die Anzahl von Krankheitserregern in der Raumluft steigen kann. Eine möglichst hohe Frischluftzufuhr ist eine der wirksamsten Methoden, potenziell virushaltige Aerosole aus Innenräumen zu entfernen.
    Neben der Vermeidung der Übertragung von Erkrankungen ist sachgerechtes Lüften auch entscheidend für die kognitive Leistungsfähigkeit während des Unterrichts.
  2. CO2-Konzentration als Richtwert für die Raumluftqualität
    Die CO2-Konzentration in der Innenraumluft von Unterrichtsräumen stellt den Leitwert (Indikator) für die Beurteilung der Luftqualität dar. Zur Einhaltung einer hygienisch unbedenklichen Innenraumluft ist ein gesundheitlich-hygienischer Leitwert von 1.000 ppm CO2 der Innenraumluft als Mittelwert über die Dauer einer Unterrichtsstunde
    einzuhalten.1 2 3 Grundsätzlich ist hierfür eine Lüftung entsprechend der Vorgaben des Hygieneplan-Corona ausreichend.
    Um gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern ein Gefühl für das sachgerechte Lüften zu entwickeln, lässt sich die CO2-Konzentration in Räumen mithilfe der CO2-App der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV)4 oder ähnlicher Rechenprogramme einschätzen bzw. berechnen. Die errechnete Zeit kann als Timer gesetzt werden, um an die nächste Lüftung erinnert zu werden.
    Im Einzelfall können temporäre Messungen mit sogenannten CO2-Ampeln oder Sensoren einen raschen und einfachen Hinweis liefern, ob und wann eine Lüftung notwendig ist. CO2-Sensoren können bei korrekter Anwendung insbesondere in solchen Fällen helfen, wo sich ein Lüftungskonzept vor Ort noch nicht „eingespielt“ hat. Dafür ist es nicht erforderlich, in jedem Klassenraum dauerhaft eine CO2-Ampel zu installieren bzw. aufzustellen.
    Eine CO2-Konzentration kleiner 1000 ppm schützt nicht grundsätzlich vor der Infektion mit SARS-CoV-2. Umgekehrt weisen aber CO2-Konzentrationen deutlich oder dauerhaft größer als 1000 ppm in Unterrichtsräumen auf ein unzureichendes Lüftungsmanagement hin.
    1 Gesundheitliche Bewertung von Kohlendioxid in der Innenraumluft (Umweltbundesamt, 2008) https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/pdfs/kohlendioxid_2008.pdf
    2Anforderungen an Lüftungskonzeptionen in Gebäuden/Bildungseinrichtungen (Umweltbundesamt, 2017) https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1410/publikationen/uba_empfehlungspapier_lueftung_unterrichtsgebaeude_final_bf.pdf
    3 Leitfaden für die Innenraumhygiene in Schulgebäuden (Umweltbundesamt, 2008); https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/publikation/long/3689.pdf
    4 https://www.dguv.de/ifa/praxishilfen/innenraumarbeitsplaetze/raumluftqualitaet/co2-app/index.jsp
  3. Wann und wie soll gelüftet werden?
    Voraussetzungen für eine gute Innenraumluftqualität sind neben einem niedrigen CO2-Gehalt der Innenraumluft auch Behaglichkeit bezüglich Raumlufttemperatur, relative Luftfeuchte und Luftbewegung. Beim Lüften sind geltende Sicherheitsvorschriften (Unfallverhütung) stets zu beachten.
    Der Luftwechsel lässt sich grundsätzlich durch eine freie und eine mechanische Lüftung durchführen.
    3.1 Fensterlüftung (freie Lüftung)
    Die Fensterlüftung erfolgt in Form einer
     Stoßlüftung durch weit geöffnete Fenster oder
     Querlüftung über weit geöffnete Fenster und Türen.
    Der Lüftungserfolg ist größer, wenn gegenüberliegende Fenster geöffnet werden könnten. Alternativ kann das Querlüften bei weit geöffneten Fenstern auf der einen Seite und Öffnen der Flurtür auf der gegenüberliegenden Seite durchgeführt werden. Bei nicht vorhandenen Fenstern im Flur ist eine Lüftung nur über den Flur untersagt, da dabei potenziell infektiöse Aerosole in andere Räume gelangen können. Die Tür zum Flur muss daher in solchen Fällen geschlossen bleiben.
    Zur Gewährleistung der Hygiene und der Reduzierung möglicherweise in der Luft vorhandener Erreger sind die Unterrichtsräume regelmäßig zu lüften:
     vor Unterrichtsbeginn,
     während des Unterrichts: grundsätzlich nach 20 Minuten,
     in den Pausen (Dauer abhängig von der Außentemperatur),
     nach der Raumnutzung (Unterrichtsende).
    Die Mindestdauer der Lüftung ist (neben der Größe des Raumes) von der Temperaturdifferenz zwischen innen und außen und dem Wind abhängig. Als Faustregel für die Dauer der Lüftung kann gelten
     im Sommer bis zu 10-20 Minuten,
     im Frühjahr/Herbst ca. 5 Minuten und
     im Winter ca. 3-5 Minuten während des Unterrichtes.
    Auf das Stoß- und Querlüften kann auch im Winter nicht verzichtet werden. Kurzzeitiges Stoß- und Querlüften mit weit geöffneten Fenstern führt zunächst zwar zu einer Abkühlung der Raumluft um wenige Grad (2 bis 3 Grad Celsius). Dies ist aber gesundheitlich unproblematisch, denn Frischluft erwärmt sich schnell, schon nach kurzer Zeit ist die ursprüngliche Temperatur wieder erreicht. Zu einer Unterkühlung kommt es bei einer Lüftung von 3-5 Minuten nicht.
    3.2 Mechanische Lüftung
    Bei der maschinellen oder auch mechanischen Lüftung wird der Luftaustausch mit technischen Mitteln über raumlufttechnische Anlagen (RLT-Anlagen) erzeugt. Meist versorgen solche zentral eingebauten Anlagen an Schulen das ganze Gebäude oder einzelne Etagen. Neben zentral gesteuerten RLT-Anlagen gibt es auch solche, die dezentral in einzelnen Räumen, z.B. als einfache Zu- und Abluftanlagen in Fenstern, eingebaut werden können. Ventilatoren im System sorgen für den Luftaustausch. Der Vorteil von RLT-Anlagen ist, dass der Luftaustausch unabhängig vom Lüftungs-verhalten der Nutzer oder den Witterungsbedingungen geschieht.
    3.2.1 Mobile Luftreinigungsgeräte
    Nach derzeitigem Erkenntnisstand sind mobile Raumluftreiniger mit HEPA-Filtern von der Technik her grundsätzlich geeignet, um dem indirekten Infektionsrisiko (Verbreitung von Viren über die Raumluft) zu begegnen. Allerdings ist dies nur unter Laborbedingungen belegt.
    Bisher gibt es für die mobilen Luftreinigungsgeräte keine anerkannten standardisierten Prüfverfahren für den Einsatz im Schulbereich. In der Praxis kommen zusätzliche Aspekte hinzu, die eine positive Wirkung behindern oder im Einzelfall sogar unmöglich machen können. Dazu gehören z.B. eine ungünstige Raumgeometrie, die Standortwahl der Geräte im Raum und die Anzahl der Personen. Geräte, die die Luft unkontrolliert im Raum verbreiten, können möglicherweise zur Virenverbreitung beitragen. Zudem können sie ein falsches Sicherheitsgefühl vermitteln.

    Mobile Luftreinigungsgeräte können Lüftungsmaßnahmen nicht ersetzen, zumal sie an der Gaszusammensetzung (CO2) der Raumluft nichts ändern. Es muss daher auch im Falle eines Einsatzes dieser Geräte zwingend gelüftet werden, um ausreichend
    Frischluft zuzuführen.
    Nach der Stellungnahme der Kommission Innenraumluftsysteme des Umweltbundesamt „reicht der Einsatz von mobilen Luftreinigern mit integrierten HEPA-Filtern in Klassenräumen nicht aus, um wirkungsvoll über die gesamte Unterrichtsdauer Schwebepartikel (z. B. Viren) aus der Raumluft zu entfernen.“5
    Das Umweltbundesamt rät daher derzeit von der Verwendung solcher Geräte im Routinefall ab und lässt nur den Einsatz zu, wenn alle anderen Vorgaben (aktives oder maschinelles Lüften, allgemeine Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen) nicht umgesetzt werden können.6
    3.2.2 Raumlufttechnische Anlagen
    Sind raumlufttechnische Anlagen in den Schulen vorhanden, sollten diese bei der derzeitigen Pandemie möglichst durchgehend laufen. Der Umluftbetrieb von zentralen Lüftungsanlagen soll vermieden oder zumindest auf ein Minimum reduziert werden.
  4. Organisation der Lüftung
    Die Lüftung wird von der hygienebeauftragten Person bzw. dem hygienebeauftragten Team schulintern koordiniert. Für einzelne Räumlichkeiten und Unterrichtsstunden sowie Pausen werden jeweils verantwortliche Personen bestimmt.
    Im schuleigenen Lüftungsplan sind insbesondere zu berücksichtigen:
     Überprüfung der Räumlichkeiten im Hinblick auf die Umsetzbarkeit der Lüftungsvorgaben (soweit nicht schon geschehen)
     Einhalten der Lüftungsintervalle
     Organisation der Lüftung (wer öffnet und schließt die Fenster?)
    5 Stellungnahme der Kommission Innenraumlufthygiene (UBA 2020) https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/2546/dokumente/irk_stellungnahme_lueften_sars-cov-2_0.pdf
    6 Handreichung „Lüften und regelmäßiger Luftwechsel in Schulen sind wichtig“ (Umweltbundesamt 2020)

     Freiräumen bzw. Freihalten der Fensterbänke
     Sicherstellen der Aufsicht (Unfallverhütung)
     Prüfung weiterer organisatorischer Maßnahmen (z.B. Hinweis auf temperaturangemessene Kleidung)
  5. Belüftung von Sporthallen
    In Sporthallen müssen die besondere räumliche Situation, die Größe und Höhe der Halle und vorhandene Lüftungsmöglichkeiten über Fenster und Türen sowie deren Anordnung berücksichtigt werden. CO2-Sensoren können aufgrund des großen Raumvolumens bei der Belüftung von Sporthallen keine Hilfestellung geben.
    Der Übertragungsweg beim Sport unterscheidet sich von der statischen Situation im Klassenraum. Durch die Bewegung werden Luftströme erzeugt und Aerosole durchgewirbelt, sodass die Viren stärker verteilt werden können.
    Die Hauptübertragung beim Sport findet über fehlenden Abstand bei körperlicher Anstrengung statt. Maßgeblich sind dabei die Kontaktzeiten, die je nach Sportart unterschiedlich sind. Ein besonderes Risiko geht von Kontaktsportarten aus. Wenn über einen längeren Zeitraum sehr nah und unter größerer Anstrengung zusammen Sport getrieben wird, steigt das Infektionsrisiko trotz des größeren Volumens der Halle an. Sportarten, die zu hoher körperlicher Belastung bei gleichzeitig engem Kontakt führen, können daher derzeit nicht in der Sporthalle ausgeübt, sondern müssen stattdessen ins Freie verlagert werden (abhängig vom Außengelände und räumlichen Bedingungen an Schulen).
    Zu beachten ist darüber hinaus die regelmäßige Belüftung der Umkleiden und Duschräume, schon wegen der dort notwendigen regelmäßigen Abfuhr von Feuchtig-keit durch das Duschen
  6. Unterstützung bei besonderen Fragestellungen bzw. Raumsituationen
    Soweit in Unterrichtsräumen eine angemessene Raumluftqualität mit den derzeit zur Lüftung zur Verfügung stehenden Fensterflächen nicht oder nur eingeschränkt erreicht werden kann, ist gemeinsam mit dem Schulträger nach geeigneten Lösungs-möglichkeiten zu suchen. Bei Bedarf stehen das Institut für Lehrergesundheit und die Unfallkasse Rheinland-Pfalz beratend zur Verfügung.

Elternschreiben Herbstferien

An die Eltern
und Sorgeberechtigten
aller Schülerinnen und Schüler
an rheinland-pfälzischen Schulen

Liebe Eltern, liebe Sorgeberechtigte,

die Herbstferien stehen vor der Tür und wir blicken auf die ersten Wochen des Schul-jahrs 2020/2021 zurück. Ein Schuljahr, das unter der Überschrift „Corona“ steht und das allen an Schule Beteiligten viel abverlangt. Dass der Schuljahresstart geglückt ist, ist ein gemeinsamer Kraftakt der gesamten Schulgemeinschaft. Er ist darüber hinaus auch dem disziplinierten Verhalten der Schülerinnen und Schüler zu verdanken und selbst-verständlich Ihrer Unterstützung, liebe Eltern. Dafür möchten wir Ihnen und Ihren Kin-dern ganz herzlich danken.

Die Corona-Pandemie wird uns noch geraume Zeit begleiten. Darum ist es umso wich-tiger, dass alle Verantwortlichen in Schule, Gesellschaft und Politik gut zusammenar-beiten. In diesem Sinne stimmen sich auch der Landeselternbeirat RLP und das Minis-terium für Bildung eng ab und sind im ständigen Dialog.

Zur Eindämmung des Infektionsgeschehens ist das Lüften unerlässlich – auch im Win-ter. Daran haben die Gesundheitsexpertinnen und -experten verschiedener Fachrich-tungen wie Virologie, Hygiene, Kindermedizin, sowie das Umweltbundesamt, mit denen wir uns beraten haben, keinen Zweifel gelassen. Das Lüftungskonzept für unsere Schu-len sieht im Winter keine dauerhaft offenen Fenster vor. Wichtig ist stattdessen, dass richtig und regelmäßig einige Minuten lang stoß- beziehungsweise quergelüftet wird. Dabei sinkt die Raumtemperatur nur um wenige Grad und erwärmt sich anschließend schnell wieder. Die übliche der Jahreszeit angemessene Kleidung reicht also auch in diesem Jahr völlig aus. Mobile Luftreinigungsgeräte sind kein Ersatz für das Lüften.

Sollten Unterrichtsräume nicht ausreichend gelüftet werden können, wird gemeinsam mit dem Schulträger nach geeigneten Lösungsmöglichkeiten gesucht. Das Institut für Lehrergesundheit und die Unfallkasse Rheinland-Pfalz stehen den Schulträgern und Schulen dabei beratend zur Verfügung.
Ein wichtiger Aspekt ist auch die Schülerbeförderung. Zum neuen Schuljahr gab es keine Probleme bei der Erreichbarkeit von Schulen, sondern eine Diskussion darüber, wie voll Schulbusse angesichts des Infektionsgeschehens besetzt sein dürfen. Die Si-tuation ist in Rheinland-Pfalz dabei sehr unterschiedlich. In manchen Regionen sind die Busse sehr voll, in anderen ist die Lage deutlich entspannter. Es ist deshalb sehr gut, dass das Verkehrsministerium die Kommunen bei ihrer Aufgabe jetzt zusätzlich zur be-reits laufenden finanziellen Förderung mit landesweit bis zu 250 weiteren Bussen un-terstützt. Und wir bleiben weiter mit den Schulträgern im Austausch zu diesem Thema. Damit kein Kind an der Bushaltestelle stehen gelassen wird, hat das Land zusätzliche Einwegmasken bereitgestellt, wenn unsere Kinder und Jugendlichen mal die Maske zu-hause vergessen haben. Solche Notmasken stehen auch an den Schulen zur Verfü-gung. Aber es sind und bleiben Notmasken! Bitte achten Sie deshalb weiter darauf, dass Ihr Kind an seine Alltagsmaske denkt.

Liebe Eltern, liebe Sorgeberechtigte, uns ist bewusst, dass dieses Schuljahr ein beson-deres ist. Neben den neuen Anforderungen, haben die Schülerinnen und Schüler auch die Phase der Schulschließungen aus dem vergangenen Jahr zu verarbeiten. Um ihnen hierbei zu helfen, hat das Land gemeinsam mit den kommunalen Schulträgern in den Sommerferien die Sommerschule angeboten.

Da dieses Angebot bei allen Beteiligten so positiv aufgenommen wurde, findet in den Herbstferien nun auch die Herbstschule statt. Der LEB begrüßt dieses Angebot aus-drücklich. Auch die Herbstschule steht wieder Schülerinnen und Schülern von der ers-ten bis zur achten Klassenstufe offen und bietet ihnen die Möglichkeit, ihre Grundkom-petenzen in den Fächern Deutsch und Mathematik zu festigen und zu trainieren. Die Kommunen organisieren die Angebote vor Ort. Verwendet werden Übungs- und Lern-materialien, die von Lehrkräften und unserem Pädagogischen Landesinstitut zur Verfü-gung gestellt werden.

Liebe Eltern, liebe Sorgeberechtigte, wir sind auch auf die Herbst- und Wintermonate in Rheinland-Pfalz sehr gut vorbereitet. Unsere Schulen setzen den Hygieneplan sehr gut um. Wenn eine Infektion von außen in die Schule getragen wird oder das Infektionsge-schehen in einer Region ansteigt, heißt es zu handeln. Das hat die Situation im Land-kreis Neuwied gezeigt, wo an allen weiterführenden Schulen die Maskenpflicht auch im Unterricht in Kraft gesetzt wurde, nachdem die Infektionszahlen gestiegen waren.

Grundsätzlich gilt: Steigen die Infektionszahlen in Rheinland-Pfalz und werden regional unterschiedliche Ausbruchsgeschehen festgestellt, wird darauf lokal reagiert. Grund-lage dafür ist der Corona Warn- und Aktionsplan RLP (https://corona.rlp.de/de/aktuel-les/corona-warn-und-aktionsplan-rlp/). Dieser sieht für sämtliche Bereiche des gesell-schaftlichen Lebens die Anordnung von Verhaltensmaßregeln vor, die sich nach den Infektionszahlen auf Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte der vergangenen 7 Tage bezogen auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner (sogenannte 7-Tage-Inzi-denz) richten. Ab einem 7-Tage-Inzidenzwert von 20 Infektionen pro 100.000 Menschen in einer Stadt oder einem Landkreis lassen wir gesteigerte Aufmerksamkeit walten, ab 35 Fällen bzw. 50 Fällen können dann weitere Regelungen, wie beispielsweise die An-ordnung einer Maskenpflicht auch im Unterricht an weiterführenden Schulen, getroffen werden.

Der Hygieneplan- Corona für Schulen in der aktuell gültigen Fassung vom 17. August 2020 hat ein derart gestuftes Vorgehen bereits vorweggenommen. Danach können für die Schulen vergleichbare Maßnahmen bereits ab einem 7-Tage-Inzidenzwert von 25 Infektionen pro 100.000 Menschen geprüft werden.
Wir alle sehen schon jetzt auf die Zeit nach den Herbstferien und die Wintermonate. Sie können sicher sein, dass wir die Gesundheit aller in und an Schule Beteiligter im Blick haben. Die Entwicklung des Infektionsgeschehens beobachten wir selbstverständlich auch in der schulfreien Zeit genau. Wir halten unsere Schulen deshalb auch während der Herbstferien über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Liebe Eltern, liebe Sorgeberechtigte, wir wissen, wie anstrengend die vergangenen Wo-chen und Monate für Sie und Ihre Kinder waren. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie schöne und erholsame Herbstferien nach diesen ersten Wochen im Schuljahr 2020/2021. Bitte unterstützen Sie die Anstrengungen der gesamten Schulgemeinschaft und tragen Sie durch Ihre Urlaubsplanung dazu bei, dass sich das Infektionsgeschehen nicht weiter ausbreitet: Vermeiden Sie Urlaubsreisen in Risikogebiete.

Mit herzlichen Grüßen und allen guten Wünschen
Dr. Stefanie Hubig
Reiner Schladweiler
(Landeselternsprecher RLP, Sprecher des REB Trier)

Susanne Döhler (Stv. Landeselternsprecherin RLP)
Stjepan Bonic (Stv. Landeselternsprecher RLP)
Mitglieder des LEB-Vorstands:
Christina Marx Guido Klein Christine Sell Bernhard Lademann Cornelia Neumer Erwin Lenz (Sprecher des REB Koblenz)

Ausfall GTS: Dienstag 06.10.2020

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,

am Dienstag, den 06.10.2020 entfällt wegen einer Veranstaltung für die Lehrkräfte der Nachmittagsunterricht.
Ihr Kind kommt dann mit dem regulären Bus nach der 6. Stunde nachhause.

Das Mittagessen findet zu folgenden Zeiten statt:

Standort Rhaunen
Stufen 5 und 6 von 11:00 bis 11:15 Uhr
Stufen 7 und 8 von 11:15 bis 11:30 Uhr
Standort Herrstein
Stufen 9 bis 13 um 12.40 Uhr.

Wie an jedem anderen Tag können Sie ihr Kind natürlich auch bis 09.00 Uhr über das Software-System MensaMax für diesen Tag abmelden.

Mit freundlichen Grüßen
Antje Petri-Burger
-Direktorin-

Ausfall GTS/Regelung Mittagessen

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,

wenn der Nachmittagsunterricht entfällt gelten folgende Regelungen.
Ihr Kind kommt mit dem regulären Bus nach der 6. Stunde nachhause. Die Ankunftszeiten können sich allerdings etwas verschieben.
Das Mittagessen findet zu folgenden Zeiten statt:

Standort Rhaunen
Stufen 5 und 6 von 11:00 bis 11:15 Uhr
Stufen 7 und 8 von 11:15 bis 11:30 Uhr
Standort Herrstein
Stufen 9 bis 13 um 12.40 Uhr.

Wie an jedem anderen Tag können Sie ihr Kind natürlich auch bis 09.00 Uhr über das Software-System MensaMax für diesen Tag abmelden.

Mit freundlichen Grüßen
Antje Petri-Burger
-Direktorin-

Aktualisierung der Kontaktadressen/
Individualisierung des Zugangs für Eltern zu WebUntis

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,

um den Informationsfluss und den Kontakt zu den Elternhäusern optimieren zu können, benötigen wir von Ihnen eine aktuelle E-Mail-Adresse, die wir für

  • die allgemeine Kommunikation mit der Schulverwaltung und den Sekretariaten
  • Elternbriefe
    und
  • den in Zukunft individualisierten Zugang zu WebUntis
    nutzen dürfen.

Beachten Sie, dass Sie ohne eine entsprechende Angabe evtl. wichtige Mitteilungen mit zeitlicher Verzögerung erhalten und dass Sie nach Abschaltung des allgemeinen Elternzugangs Mitte November 2020 keinen Zugriff mehr auf die Informationen aus WebUntis (z.B. Unterricht Ihres Kindes, Hausaufgaben, etc.) haben werden.

Senden Sie bitte deshalb bis spätestens Freitag, 09.10.2020 eine E-Mail mit der in Zukunft zu verwendenden E-Mail-Adresse an die TutorInnen Ihres Kindes. Eine Liste der Dienst-E-Mail-Adressen aller LehrerInnen finden Sie auf unserer Homepage.

Füllen Sie zusätzlich die Rückmeldung aus (Seite 2) und geben Sie diese ebenfalls bis zum 09.10.2020 über Ihr Kind an die TutorInnen zurück.
In Fällen des geteilten Sorgerechts besteht die Möglichkeit, zwei unterschiedliche E-Mail-Adressen anzugeben. Bitte teilen Sie diese ebenfalls den TutorInnen auf digitalem Wege mit.

Mit freundlichen Grüßen
Antje Petri-Burger, DIRIGS