Maskenpflicht ab Herbstferien

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe SchülerInnen und Schüler,

ich hoffe Alle sind gut durch die Herbstferien gekommen.
Leider hat sich das Infektionsgeschehen in unserem Raum in der Zwischenzeit besorgniserregend entwickelt.

Das Land RLP, die ADD und der Kreis haben in Zusammenarbeit mit den Gesundheitsämtern auf die neuen Zahlen reagiert und für die Schulen folgende Regelung angeordnet:
Nach den Herbstferien herrscht auf Anordnung des Landkreises Birkenfeld MASKENPFLICHT für SchülerInnen und Schüler, Lehrkräfte und alle anderen Bediensteten der Schule auch im Unterricht, den Arbeitsräumen und den Lehrerzimmern. Dies gilt für die SEKII Schulen.
Das hohe Infektionsgeschehen macht diese Regelung notwendig.
Die Regelungen zum Essen in den Unterrichtsstunden und Regenpausenreglung (Maske in den Pausen) usw. besprechen wir im Moment mit dem Leitungsteam und werden die SchülerInnen am Montagmorgen dazu informieren.

Ich empfehle, dass alle SchülerInnen mindestens eine Ersatzmaske mitbringen, an einem langen Schultag ist es ratsam, die Masken zu wechseln.

Werte Familien, bitte seien Sie achtsam und schicken Sie Ihre Kinder nur dann zur Schule, wenn diese sich völlig gesund fühlen und keinerlei Symptome einer Krankheit zeigen.

Die Teilnahme am Online-Unterricht ist bei in einem Krankheitsfall jederzeit möglich wenn die Abwesenheit länger als drei Tage andauert. Dazu kontaktieren Sie bitte die TutorInnen, diese werden alles Notwendige in die Wege leiten.

Ich wünsche ein schönes Restferienwochenende.
Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie, wann immer es geht, zuhause.


Mit freundlichen Grüßen
Antje Petri-Burger, Direktorin

Lüften und Raumlufthygiene in Schulen in Rheinland-Pfalz

Ergänzende Hinweise zum Hygieneplan-Corona für Schulen

Lüften und Raumlufthygiene
Ergänzende Ausführungen zum Hygieneplan-Corona an Schulen in RLP
Vorbemerkung

Es ist mittlerweile bekannt, dass in unzureichend belüfteten Innenräumen das Risiko einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 erhöht sein kann. Neben der Beachtung der allgemeinen Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen nach dem Hygieneplan-Corona für Schulen in Rheinland-Pfalz kann dieses Risiko durch konsequentes Lüften deutlich reduziert werden, auch wenn dadurch kein 100-prozentiger Schutz vor einer Infektion mit SARS-CoV-2 in Innenräumen erreicht werden kann.

Dabei steht die Gesundheit aller in der Schule befindlichen Personen im Vordergrund. Es soll niemand dauerhaft im Durchzug oder ausgekühlten Klassenräumen sitzen, sondern in gut durchlüfteten Räumen, in denen zwischen den Lüftungspausen die Fenster auch geschlossen sein dürfen. Ziel ist, auch während der Corona-Pandemie
ein gesundes Raumklima in den Unterrichtsräumen herzustellen.
Diese Handreichung soll allen Verantwortlichen wichtige Hinweise zum Lüften und zur Raumlufthygiene in Schule geben. Sie basiert auf wissenschaftlichen Empfehlungen und ist u.a. mit dem Umweltbundesamt abgestimmt, das in Kürze ebenfalls korrespondierende Empfehlungen und Erklärvideos veröffentlichen will.

  1. Bedeutung der Luftqualität
    In Schulen erfordert die Lüftungssituation besondere Aufmerksamkeit. Ein regelmäßiges Lüften ist schon aufgrund des von den Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften in einem Klassenraum ausgeatmeten Kohlendioxids unerlässlich. Regelmäßiges Lüften dient der Hygiene und fördert die Luftqualität, da in geschlossenen Räumen die Anzahl von Krankheitserregern in der Raumluft steigen kann. Eine möglichst hohe Frischluftzufuhr ist eine der wirksamsten Methoden, potenziell virushaltige Aerosole aus Innenräumen zu entfernen.
    Neben der Vermeidung der Übertragung von Erkrankungen ist sachgerechtes Lüften auch entscheidend für die kognitive Leistungsfähigkeit während des Unterrichts.
  2. CO2-Konzentration als Richtwert für die Raumluftqualität
    Die CO2-Konzentration in der Innenraumluft von Unterrichtsräumen stellt den Leitwert (Indikator) für die Beurteilung der Luftqualität dar. Zur Einhaltung einer hygienisch unbedenklichen Innenraumluft ist ein gesundheitlich-hygienischer Leitwert von 1.000 ppm CO2 der Innenraumluft als Mittelwert über die Dauer einer Unterrichtsstunde
    einzuhalten.1 2 3 Grundsätzlich ist hierfür eine Lüftung entsprechend der Vorgaben des Hygieneplan-Corona ausreichend.
    Um gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern ein Gefühl für das sachgerechte Lüften zu entwickeln, lässt sich die CO2-Konzentration in Räumen mithilfe der CO2-App der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV)4 oder ähnlicher Rechenprogramme einschätzen bzw. berechnen. Die errechnete Zeit kann als Timer gesetzt werden, um an die nächste Lüftung erinnert zu werden.
    Im Einzelfall können temporäre Messungen mit sogenannten CO2-Ampeln oder Sensoren einen raschen und einfachen Hinweis liefern, ob und wann eine Lüftung notwendig ist. CO2-Sensoren können bei korrekter Anwendung insbesondere in solchen Fällen helfen, wo sich ein Lüftungskonzept vor Ort noch nicht „eingespielt“ hat. Dafür ist es nicht erforderlich, in jedem Klassenraum dauerhaft eine CO2-Ampel zu installieren bzw. aufzustellen.
    Eine CO2-Konzentration kleiner 1000 ppm schützt nicht grundsätzlich vor der Infektion mit SARS-CoV-2. Umgekehrt weisen aber CO2-Konzentrationen deutlich oder dauerhaft größer als 1000 ppm in Unterrichtsräumen auf ein unzureichendes Lüftungsmanagement hin.
    1 Gesundheitliche Bewertung von Kohlendioxid in der Innenraumluft (Umweltbundesamt, 2008) https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/pdfs/kohlendioxid_2008.pdf
    2Anforderungen an Lüftungskonzeptionen in Gebäuden/Bildungseinrichtungen (Umweltbundesamt, 2017) https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1410/publikationen/uba_empfehlungspapier_lueftung_unterrichtsgebaeude_final_bf.pdf
    3 Leitfaden für die Innenraumhygiene in Schulgebäuden (Umweltbundesamt, 2008); https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/publikation/long/3689.pdf
    4 https://www.dguv.de/ifa/praxishilfen/innenraumarbeitsplaetze/raumluftqualitaet/co2-app/index.jsp
  3. Wann und wie soll gelüftet werden?
    Voraussetzungen für eine gute Innenraumluftqualität sind neben einem niedrigen CO2-Gehalt der Innenraumluft auch Behaglichkeit bezüglich Raumlufttemperatur, relative Luftfeuchte und Luftbewegung. Beim Lüften sind geltende Sicherheitsvorschriften (Unfallverhütung) stets zu beachten.
    Der Luftwechsel lässt sich grundsätzlich durch eine freie und eine mechanische Lüftung durchführen.
    3.1 Fensterlüftung (freie Lüftung)
    Die Fensterlüftung erfolgt in Form einer
     Stoßlüftung durch weit geöffnete Fenster oder
     Querlüftung über weit geöffnete Fenster und Türen.
    Der Lüftungserfolg ist größer, wenn gegenüberliegende Fenster geöffnet werden könnten. Alternativ kann das Querlüften bei weit geöffneten Fenstern auf der einen Seite und Öffnen der Flurtür auf der gegenüberliegenden Seite durchgeführt werden. Bei nicht vorhandenen Fenstern im Flur ist eine Lüftung nur über den Flur untersagt, da dabei potenziell infektiöse Aerosole in andere Räume gelangen können. Die Tür zum Flur muss daher in solchen Fällen geschlossen bleiben.
    Zur Gewährleistung der Hygiene und der Reduzierung möglicherweise in der Luft vorhandener Erreger sind die Unterrichtsräume regelmäßig zu lüften:
     vor Unterrichtsbeginn,
     während des Unterrichts: grundsätzlich nach 20 Minuten,
     in den Pausen (Dauer abhängig von der Außentemperatur),
     nach der Raumnutzung (Unterrichtsende).
    Die Mindestdauer der Lüftung ist (neben der Größe des Raumes) von der Temperaturdifferenz zwischen innen und außen und dem Wind abhängig. Als Faustregel für die Dauer der Lüftung kann gelten
     im Sommer bis zu 10-20 Minuten,
     im Frühjahr/Herbst ca. 5 Minuten und
     im Winter ca. 3-5 Minuten während des Unterrichtes.
    Auf das Stoß- und Querlüften kann auch im Winter nicht verzichtet werden. Kurzzeitiges Stoß- und Querlüften mit weit geöffneten Fenstern führt zunächst zwar zu einer Abkühlung der Raumluft um wenige Grad (2 bis 3 Grad Celsius). Dies ist aber gesundheitlich unproblematisch, denn Frischluft erwärmt sich schnell, schon nach kurzer Zeit ist die ursprüngliche Temperatur wieder erreicht. Zu einer Unterkühlung kommt es bei einer Lüftung von 3-5 Minuten nicht.
    3.2 Mechanische Lüftung
    Bei der maschinellen oder auch mechanischen Lüftung wird der Luftaustausch mit technischen Mitteln über raumlufttechnische Anlagen (RLT-Anlagen) erzeugt. Meist versorgen solche zentral eingebauten Anlagen an Schulen das ganze Gebäude oder einzelne Etagen. Neben zentral gesteuerten RLT-Anlagen gibt es auch solche, die dezentral in einzelnen Räumen, z.B. als einfache Zu- und Abluftanlagen in Fenstern, eingebaut werden können. Ventilatoren im System sorgen für den Luftaustausch. Der Vorteil von RLT-Anlagen ist, dass der Luftaustausch unabhängig vom Lüftungs-verhalten der Nutzer oder den Witterungsbedingungen geschieht.
    3.2.1 Mobile Luftreinigungsgeräte
    Nach derzeitigem Erkenntnisstand sind mobile Raumluftreiniger mit HEPA-Filtern von der Technik her grundsätzlich geeignet, um dem indirekten Infektionsrisiko (Verbreitung von Viren über die Raumluft) zu begegnen. Allerdings ist dies nur unter Laborbedingungen belegt.
    Bisher gibt es für die mobilen Luftreinigungsgeräte keine anerkannten standardisierten Prüfverfahren für den Einsatz im Schulbereich. In der Praxis kommen zusätzliche Aspekte hinzu, die eine positive Wirkung behindern oder im Einzelfall sogar unmöglich machen können. Dazu gehören z.B. eine ungünstige Raumgeometrie, die Standortwahl der Geräte im Raum und die Anzahl der Personen. Geräte, die die Luft unkontrolliert im Raum verbreiten, können möglicherweise zur Virenverbreitung beitragen. Zudem können sie ein falsches Sicherheitsgefühl vermitteln.

    Mobile Luftreinigungsgeräte können Lüftungsmaßnahmen nicht ersetzen, zumal sie an der Gaszusammensetzung (CO2) der Raumluft nichts ändern. Es muss daher auch im Falle eines Einsatzes dieser Geräte zwingend gelüftet werden, um ausreichend
    Frischluft zuzuführen.
    Nach der Stellungnahme der Kommission Innenraumluftsysteme des Umweltbundesamt „reicht der Einsatz von mobilen Luftreinigern mit integrierten HEPA-Filtern in Klassenräumen nicht aus, um wirkungsvoll über die gesamte Unterrichtsdauer Schwebepartikel (z. B. Viren) aus der Raumluft zu entfernen.“5
    Das Umweltbundesamt rät daher derzeit von der Verwendung solcher Geräte im Routinefall ab und lässt nur den Einsatz zu, wenn alle anderen Vorgaben (aktives oder maschinelles Lüften, allgemeine Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen) nicht umgesetzt werden können.6
    3.2.2 Raumlufttechnische Anlagen
    Sind raumlufttechnische Anlagen in den Schulen vorhanden, sollten diese bei der derzeitigen Pandemie möglichst durchgehend laufen. Der Umluftbetrieb von zentralen Lüftungsanlagen soll vermieden oder zumindest auf ein Minimum reduziert werden.
  4. Organisation der Lüftung
    Die Lüftung wird von der hygienebeauftragten Person bzw. dem hygienebeauftragten Team schulintern koordiniert. Für einzelne Räumlichkeiten und Unterrichtsstunden sowie Pausen werden jeweils verantwortliche Personen bestimmt.
    Im schuleigenen Lüftungsplan sind insbesondere zu berücksichtigen:
     Überprüfung der Räumlichkeiten im Hinblick auf die Umsetzbarkeit der Lüftungsvorgaben (soweit nicht schon geschehen)
     Einhalten der Lüftungsintervalle
     Organisation der Lüftung (wer öffnet und schließt die Fenster?)
    5 Stellungnahme der Kommission Innenraumlufthygiene (UBA 2020) https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/2546/dokumente/irk_stellungnahme_lueften_sars-cov-2_0.pdf
    6 Handreichung „Lüften und regelmäßiger Luftwechsel in Schulen sind wichtig“ (Umweltbundesamt 2020)

     Freiräumen bzw. Freihalten der Fensterbänke
     Sicherstellen der Aufsicht (Unfallverhütung)
     Prüfung weiterer organisatorischer Maßnahmen (z.B. Hinweis auf temperaturangemessene Kleidung)
  5. Belüftung von Sporthallen
    In Sporthallen müssen die besondere räumliche Situation, die Größe und Höhe der Halle und vorhandene Lüftungsmöglichkeiten über Fenster und Türen sowie deren Anordnung berücksichtigt werden. CO2-Sensoren können aufgrund des großen Raumvolumens bei der Belüftung von Sporthallen keine Hilfestellung geben.
    Der Übertragungsweg beim Sport unterscheidet sich von der statischen Situation im Klassenraum. Durch die Bewegung werden Luftströme erzeugt und Aerosole durchgewirbelt, sodass die Viren stärker verteilt werden können.
    Die Hauptübertragung beim Sport findet über fehlenden Abstand bei körperlicher Anstrengung statt. Maßgeblich sind dabei die Kontaktzeiten, die je nach Sportart unterschiedlich sind. Ein besonderes Risiko geht von Kontaktsportarten aus. Wenn über einen längeren Zeitraum sehr nah und unter größerer Anstrengung zusammen Sport getrieben wird, steigt das Infektionsrisiko trotz des größeren Volumens der Halle an. Sportarten, die zu hoher körperlicher Belastung bei gleichzeitig engem Kontakt führen, können daher derzeit nicht in der Sporthalle ausgeübt, sondern müssen stattdessen ins Freie verlagert werden (abhängig vom Außengelände und räumlichen Bedingungen an Schulen).
    Zu beachten ist darüber hinaus die regelmäßige Belüftung der Umkleiden und Duschräume, schon wegen der dort notwendigen regelmäßigen Abfuhr von Feuchtig-keit durch das Duschen
  6. Unterstützung bei besonderen Fragestellungen bzw. Raumsituationen
    Soweit in Unterrichtsräumen eine angemessene Raumluftqualität mit den derzeit zur Lüftung zur Verfügung stehenden Fensterflächen nicht oder nur eingeschränkt erreicht werden kann, ist gemeinsam mit dem Schulträger nach geeigneten Lösungs-möglichkeiten zu suchen. Bei Bedarf stehen das Institut für Lehrergesundheit und die Unfallkasse Rheinland-Pfalz beratend zur Verfügung.

Elternschreiben Herbstferien

An die Eltern
und Sorgeberechtigten
aller Schülerinnen und Schüler
an rheinland-pfälzischen Schulen

Liebe Eltern, liebe Sorgeberechtigte,

die Herbstferien stehen vor der Tür und wir blicken auf die ersten Wochen des Schul-jahrs 2020/2021 zurück. Ein Schuljahr, das unter der Überschrift „Corona“ steht und das allen an Schule Beteiligten viel abverlangt. Dass der Schuljahresstart geglückt ist, ist ein gemeinsamer Kraftakt der gesamten Schulgemeinschaft. Er ist darüber hinaus auch dem disziplinierten Verhalten der Schülerinnen und Schüler zu verdanken und selbst-verständlich Ihrer Unterstützung, liebe Eltern. Dafür möchten wir Ihnen und Ihren Kin-dern ganz herzlich danken.

Die Corona-Pandemie wird uns noch geraume Zeit begleiten. Darum ist es umso wich-tiger, dass alle Verantwortlichen in Schule, Gesellschaft und Politik gut zusammenar-beiten. In diesem Sinne stimmen sich auch der Landeselternbeirat RLP und das Minis-terium für Bildung eng ab und sind im ständigen Dialog.

Zur Eindämmung des Infektionsgeschehens ist das Lüften unerlässlich – auch im Win-ter. Daran haben die Gesundheitsexpertinnen und -experten verschiedener Fachrich-tungen wie Virologie, Hygiene, Kindermedizin, sowie das Umweltbundesamt, mit denen wir uns beraten haben, keinen Zweifel gelassen. Das Lüftungskonzept für unsere Schu-len sieht im Winter keine dauerhaft offenen Fenster vor. Wichtig ist stattdessen, dass richtig und regelmäßig einige Minuten lang stoß- beziehungsweise quergelüftet wird. Dabei sinkt die Raumtemperatur nur um wenige Grad und erwärmt sich anschließend schnell wieder. Die übliche der Jahreszeit angemessene Kleidung reicht also auch in diesem Jahr völlig aus. Mobile Luftreinigungsgeräte sind kein Ersatz für das Lüften.

Sollten Unterrichtsräume nicht ausreichend gelüftet werden können, wird gemeinsam mit dem Schulträger nach geeigneten Lösungsmöglichkeiten gesucht. Das Institut für Lehrergesundheit und die Unfallkasse Rheinland-Pfalz stehen den Schulträgern und Schulen dabei beratend zur Verfügung.
Ein wichtiger Aspekt ist auch die Schülerbeförderung. Zum neuen Schuljahr gab es keine Probleme bei der Erreichbarkeit von Schulen, sondern eine Diskussion darüber, wie voll Schulbusse angesichts des Infektionsgeschehens besetzt sein dürfen. Die Si-tuation ist in Rheinland-Pfalz dabei sehr unterschiedlich. In manchen Regionen sind die Busse sehr voll, in anderen ist die Lage deutlich entspannter. Es ist deshalb sehr gut, dass das Verkehrsministerium die Kommunen bei ihrer Aufgabe jetzt zusätzlich zur be-reits laufenden finanziellen Förderung mit landesweit bis zu 250 weiteren Bussen un-terstützt. Und wir bleiben weiter mit den Schulträgern im Austausch zu diesem Thema. Damit kein Kind an der Bushaltestelle stehen gelassen wird, hat das Land zusätzliche Einwegmasken bereitgestellt, wenn unsere Kinder und Jugendlichen mal die Maske zu-hause vergessen haben. Solche Notmasken stehen auch an den Schulen zur Verfü-gung. Aber es sind und bleiben Notmasken! Bitte achten Sie deshalb weiter darauf, dass Ihr Kind an seine Alltagsmaske denkt.

Liebe Eltern, liebe Sorgeberechtigte, uns ist bewusst, dass dieses Schuljahr ein beson-deres ist. Neben den neuen Anforderungen, haben die Schülerinnen und Schüler auch die Phase der Schulschließungen aus dem vergangenen Jahr zu verarbeiten. Um ihnen hierbei zu helfen, hat das Land gemeinsam mit den kommunalen Schulträgern in den Sommerferien die Sommerschule angeboten.

Da dieses Angebot bei allen Beteiligten so positiv aufgenommen wurde, findet in den Herbstferien nun auch die Herbstschule statt. Der LEB begrüßt dieses Angebot aus-drücklich. Auch die Herbstschule steht wieder Schülerinnen und Schülern von der ers-ten bis zur achten Klassenstufe offen und bietet ihnen die Möglichkeit, ihre Grundkom-petenzen in den Fächern Deutsch und Mathematik zu festigen und zu trainieren. Die Kommunen organisieren die Angebote vor Ort. Verwendet werden Übungs- und Lern-materialien, die von Lehrkräften und unserem Pädagogischen Landesinstitut zur Verfü-gung gestellt werden.

Liebe Eltern, liebe Sorgeberechtigte, wir sind auch auf die Herbst- und Wintermonate in Rheinland-Pfalz sehr gut vorbereitet. Unsere Schulen setzen den Hygieneplan sehr gut um. Wenn eine Infektion von außen in die Schule getragen wird oder das Infektionsge-schehen in einer Region ansteigt, heißt es zu handeln. Das hat die Situation im Land-kreis Neuwied gezeigt, wo an allen weiterführenden Schulen die Maskenpflicht auch im Unterricht in Kraft gesetzt wurde, nachdem die Infektionszahlen gestiegen waren.

Grundsätzlich gilt: Steigen die Infektionszahlen in Rheinland-Pfalz und werden regional unterschiedliche Ausbruchsgeschehen festgestellt, wird darauf lokal reagiert. Grund-lage dafür ist der Corona Warn- und Aktionsplan RLP (https://corona.rlp.de/de/aktuel-les/corona-warn-und-aktionsplan-rlp/). Dieser sieht für sämtliche Bereiche des gesell-schaftlichen Lebens die Anordnung von Verhaltensmaßregeln vor, die sich nach den Infektionszahlen auf Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte der vergangenen 7 Tage bezogen auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner (sogenannte 7-Tage-Inzi-denz) richten. Ab einem 7-Tage-Inzidenzwert von 20 Infektionen pro 100.000 Menschen in einer Stadt oder einem Landkreis lassen wir gesteigerte Aufmerksamkeit walten, ab 35 Fällen bzw. 50 Fällen können dann weitere Regelungen, wie beispielsweise die An-ordnung einer Maskenpflicht auch im Unterricht an weiterführenden Schulen, getroffen werden.

Der Hygieneplan- Corona für Schulen in der aktuell gültigen Fassung vom 17. August 2020 hat ein derart gestuftes Vorgehen bereits vorweggenommen. Danach können für die Schulen vergleichbare Maßnahmen bereits ab einem 7-Tage-Inzidenzwert von 25 Infektionen pro 100.000 Menschen geprüft werden.
Wir alle sehen schon jetzt auf die Zeit nach den Herbstferien und die Wintermonate. Sie können sicher sein, dass wir die Gesundheit aller in und an Schule Beteiligter im Blick haben. Die Entwicklung des Infektionsgeschehens beobachten wir selbstverständlich auch in der schulfreien Zeit genau. Wir halten unsere Schulen deshalb auch während der Herbstferien über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Liebe Eltern, liebe Sorgeberechtigte, wir wissen, wie anstrengend die vergangenen Wo-chen und Monate für Sie und Ihre Kinder waren. Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie schöne und erholsame Herbstferien nach diesen ersten Wochen im Schuljahr 2020/2021. Bitte unterstützen Sie die Anstrengungen der gesamten Schulgemeinschaft und tragen Sie durch Ihre Urlaubsplanung dazu bei, dass sich das Infektionsgeschehen nicht weiter ausbreitet: Vermeiden Sie Urlaubsreisen in Risikogebiete.

Mit herzlichen Grüßen und allen guten Wünschen
Dr. Stefanie Hubig
Reiner Schladweiler
(Landeselternsprecher RLP, Sprecher des REB Trier)

Susanne Döhler (Stv. Landeselternsprecherin RLP)
Stjepan Bonic (Stv. Landeselternsprecher RLP)
Mitglieder des LEB-Vorstands:
Christina Marx Guido Klein Christine Sell Bernhard Lademann Cornelia Neumer Erwin Lenz (Sprecher des REB Koblenz)

Herbstschule RLP

– nächste Schritte und Informationen

Auch bei der Herbstschule gelten die Hygienerichtlinien für die Schulen, d.h. Ihr Kind muss zwingend mit Mund-Nasen-Bedeckung erscheinen und sich an die Abstandsregeln und Vorgaben der Schule halten!

  • Wie melde ich mein Kind für die Herbstschule RLP an?
    o Anmelden können Sie Ihr Kind über Ihre Schule, diese leitet Ihre Anmeldung an Ihre zuständige Kommune weiter, also in der Regel Ihre Verbandsgemeinde oder Ihre Stadt. Denn die Kommunen organisieren das Angebot vor Ort.
  • Findet die Herbstschule RLP an allen Schulen statt?
    o Nein, weil es nicht an jeder Schule so viele Kinder gibt, die mitmachen wollen. Die Herbstschule RLP soll deshalb in einer zentral gelegenen Schule oder einem anderen öffentlichen Gebäude für die Umgebung stattfinden. Das bedeutet, dass es nach Möglichkeit mindestens ein Angebot pro Verbandsgemeinde oder Stadt geben soll. Die Kommunen entscheiden aber frei, ob sie ein Angebot der Herbstschule RLP anbieten wollen. Auch über den genauen Standort entscheidet die Verbandsgemeinde bzw. die Stadt oder der Landkreis.
  • Für wen ist das Angebot der Herbstschule RLP?
    o Das Angebot der Herbstschule richtet sich an Schülerinnen und Schüler von der 1. bis zur 8. Klasse.
  • Wann findet die Herbstschule RLP statt?
    o Die Herbstschule RLP findet vom 12. bis 16. Oktober 2020 und 19. bis 23. Oktober 2020 statt.
  • Wie lange dauert die Herbstschule RLP?
    o Die Kinder nehmen normalerweise eine Woche teil, jeweils drei Stunden am Tag, von Montag bis Freitag, von 9 bis 12 Uhr. Eine Teilnahme über beide Wochen ist aber bei entsprechenden Platzkapazitäten und in Absprache mit der Kommune eventuell möglich.
  • Was kostet die Teilnahme an der Herbstschule RLP?
    o Die Teilnahme an der Herbstschule RLP ist kostenlos.
  • Wer sind die Kursleiterinnen und Kursleiter der Herbstschule RLP?
    o Die Kursleitenden sind ehrenamtliche Freiwillige mit einem engen Bezug zum schulischen Lernen, also z. B. Lehrkräfte, pensionierte Lehrkräfte, Referendarinnen und Referendare, Ganztagskräfte und Kräfte der betreuenden Grundschule, Lehramtsstudierende und volljährige Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler. Alle werden vorbereitet und bekommen Lernmaterialien vom Land. Sie haben vor Antritt des Ehrenamts ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorgelegt.
  • Gibt es ein Mittagessen?
    o Die Herbstschule RLP selbst ist ein Halbtagsangebot ohne Mittagessen. Die Kinder sollen aber während der drei Stunden die Möglichkeit haben, ein mitgebrachtes Frühstück oder einen Snack zu essen.
  • Wie kommt mein Kind zur Herbstschule RLP?
    o Unser Ziel ist es, dass es flächendeckend und wohnortnah solche Angebote gibt, sodass die Wege nicht zu weit sind. Ein Schulbus fährt allerdings nicht in den Ferien. Sie müssen daher selbst das Hinkommen und Abholen organisieren.
  • Was muss mein Kind zur Herbstschule mitbringen?
    o Das Mäppchen mit Stiften und Papier zum Schreiben, am besten einen großen karierten Block.
    o Eventuell eigene Lernmaterialien, bspw. Aufgaben, die die Lehrerinnen und Lehrer für die Ferien zusammengestellt haben, oder Arbeitshefte, an denen Ihr Kind gerne weiterarbeiten oder aus denen es etwas wiederholen möchte
    o Ausreichend zu trinken und ein Pausenbrot.
    o Angemessene Kleidung für die Pausen im Freien
    o Ersatz Mund-Nasen-Schutz

Mitteilung der Kreisverwaltung: Zusatzbusse

Mitteilung der Kreisverwaltung vom 04.09.2020

Nachdem das Land Rheinland-Pfalz durch eine Förderrichtlinie „Corona-Schülerverkehr“ zusätzliche Verstärkerbusse zur Verbesserung des Infektionsschutzes in Rheinland-Pfalz mit bis zu 90% fördert, hat der Landkreis Birkenfeld zusammen mit den Verkehrsunternehmen ein Konzept zur Verstärkung bzw. Entlastung der SchülerInnenverkehre erstellt. Dieses Konzept wurde diese Woche verabschiedet und bereits ab Montag, 07.09.2020 werden 8 zusätzliche Busse im Landkreis dafür eingesetzt.

Im (Schul-)Einzugsbereich werden folgende Schulfahrten verstärkt:
Einsatz von geplanten Verstärkerfahrten (abgestimmt mit Verkehrsunternehmen):

3 zus. Busse Westrrich:

Unterrichtsentfall KW 37

Sehr geehrte Familien,

leider nimmt der Krankenstand in unserer Schule deutlich zu, auch die Lehrkräfte bleiben nicht verschont.
Aus diesem Grunde versuchen wir, Ihnen so früh wie möglich mitzuteilen, wie die Vertretung geregelt werden muss. Für die Ausfalltage erhalten die SuS Informationen zu Aufgaben und Unterrichtsstoff über WEB-Untis, bzw. schon an den Unterrichtstagen zuvor.

Für die kommenden Tage gilt:

Unterrichtsentfall 07.09. – 11.09.2020

Montag, 07.09.20: Klasse 9d
Dienstag, 08.09.20: Klasse 9b
Klasse 10a
Mittwoch, 09.09.20: Klasse 9c
Klasse 10b
Donnerstag, 10.09.20: Klasse 9a
Klasse 10c
Freitag, 11.09.20: Klasse 10d

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Klassenleitungen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Mit freundlichem Gruß
Antje Petri-Burger, DIRIGS

Elternbrief: Elternabende

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,

in diesem Jahr haben wir besondere Bedingungen bei der Durchführung unserer Elternabende und der Wahl der ElternvertreterInnen der Klassen und der Schule.
Aus diesem Grunde lade ich Sie persönlich – im Namen der Tutorinnen der Klasse Ihres Kindes – zu einer Elternversammlung ein.
Die Elternabende der Klassen, in denen Neuwahlen stattfinden müssen, werden einzeln in den kommenden zwei Wochen stattfinden. Elternabende der restlichen Klassen werden anlassbezogen über das Jahr verteilt.
Die Sitzungen finden in den Sporthallen der Standorte Rhaunen und Herrstein statt.
Es ist unerlässlich, dass Sie bitte im Vorfeld zurückmelden, mit wie vielen Personen Sie an dem betreffenden Abend kommen, damit wir die Halle entsprechend herrichten können.
Auf dem Schulgelände herrscht Maskenpflicht. Abstandsgebot: mind. 1,50 m.
Den genauen Termin für Ihre Klasse entnehmen Sie bitte untenstehender Tabelle.
Die Tagesordnung der Elternabende ist überall ähnlich:
 Vorstellen der Tutorinnen
 Informationen zur Klasse
 Wahlen der Elternvertretungen
 Mitteilungen und Anfragen
 Verschiedenes

Termine


Die Schulgemeinschaft freut sich auf Ihr Kommen.
Bitte teilen Sie bis zum Freitag 4.9.2020 schriftlich mit, mit wie vielen Personen Sie kommen werden. Die Rückmeldung kann mittels des Rückmeldescheins an die Tutoren oder auch per E-Mail erfolgen.
Vielen Dank.

Bleiben Sie gesund.
Antje Petri-Burger,
DIRIGS

Umgang mit Erkältungs-/Krankheitssymptomen bei Kindern und Jugendlichen in Kita und Schule in Rheinland-Pfalz

Hinweise für Eltern, Sorgeberechtigte und Personal

Wie auch schon vor der Corona-Pandemie gilt, dass Kinder, die eindeutig krank sind, nicht in die Kin-dertageseinrichtung oder Schule gebracht werden. Die Einschätzung, ob ihr Kind krank ist, treffen auch weiterhin grundsätzlich die Eltern. Wenn Kinder offensichtlich krank in die Einrichtung gebracht werden oder während der Teilnahme am Betrieb der Kindertageseinrichtung, der Kindertagespflegestelle bzw. der Schule erkranken, kann die Einrichtung die Abholung veranlassen.

Anschreiben Eltern zum Schuljahresbeginn 2020/21


An die Eltern
und Sorgeberechtigten
aller Schülerinnen und Schüler
an rheinland-pfälzischen Schulen

Beginn des Schuljahres 2020/2021

Sehr geehrte Eltern,
sehr geehrte Sorgeberechtigte,
am kommenden Montag startet das neue Schuljahr. Ein Schuljahr, das wie kein anderes
geprägt ist von den Erfahrungen, die wir alle in den vergangenen Monaten gesammelt
haben. Sie als Eltern und Sorgeberechtigte haben Enormes geleistet, haben Familie,
Beruf und Homeschooling unter einen Hut gebracht. Ihnen und uns allen ist in
den vergangenen Wochen und Monaten sehr deutlich geworden, wie wichtig die
Schule nicht nur als Ort des Lernens, sondern als Ort des Lebens ist. Und so freuen
sich Schülerinnen und Schüler, ihre Eltern, Lehrkräfte, Schulleiterinnen und Schulleiter
darauf, dass das neue Schuljahr in der Schule beginnt. Für das Schuljahr 2020/2021
gilt: Wir wollen so viel Schule in Schule wie möglich machen, für unsere Schülerinnen
und Schüler, für ihre Familien, für unsere Gesellschaft. Denn: Unsere Kinder und Jugendlichen
haben ein Recht auf Bildung und es ist unsere gesamtgesellschaftliche
Verantwortung, dass sie dieses Recht auch verwirklichen können.
Sie können sich sicher sein: In den vergangenen Wochen und Monaten haben Lehrkräfte,
Schulleiterinnen und Schulleiter, die Schulaufsicht, die Schulträger und das Ministerium
intensiv darauf hingearbeitet, dass der Start in das Schuljahr 2020/2021 gelingt,
dass der kommende Montag einen positiven Aufbruch in ein neues Schuljahr
markiert. Das soll auch für diejenigen Schülerinnen und Schüler gelten, die in den
Phasen des häuslichen Lernens nicht die Lernfortschritte erzielen konnten, die man im
2
regulären Unterricht erwartet hätte. Deshalb haben wir gemeinsam mit den Kommunen
in den beiden letzten Ferienwochen mit der „Sommerschule Rheinland-Pfalz“ ein
bundesweit einmaliges Angebot durchgeführt, das auf große Resonanz gestoßen ist.
Unser Ziel ist, dass nun alle Kinder und Jugendlichen mit Zuversicht in das kommende
Schuljahr gehen können. Die Lehrerinnen und Lehrer werden gerade in der ersten
Zeit sorgfältig beobachten, wo ggf. noch Lerninhalte aus dem vorangegangenen
Schuljahr aufzuarbeiten sind, damit niemand zu kurz kommt.
Am Montag starten wir in allen Schulen mit dem Regelbetrieb – natürlich unter
Corona-Bedingungen. Diese Entscheidung wurde in Abstimmung mit unseren Gesundheitsexpertinnen
und –experten getroffen, die uns dafür grünes Licht gegeben
haben. Für die Lehrkräfte, die noch nicht wieder im Präsenzunterricht tätig sein dürfen,
wird es Vertretungen geben. Das Land stellt die dafür benötigten Mittel bereit.
Schülerinnen und Schülern, die aufgrund einer Vorerkrankung noch nicht in die
Schule kommen dürfen, wird das Lernen zuhause ermöglicht.
Oberstes Gebot wird weiterhin sein, die Infektionszahlen in einem engen Rahmen zu
halten. Dennoch ist es nicht ausgeschlossen, dass zumindest regional begrenzt auch
in Rheinland-Pfalz vorübergehend teilweise oder vollständige Schulschließungen erforderlich
werden.
Damit darauf alle bestmöglich vorbereitet sind, haben wir vor und in den Sommerferien
unseren Schulen umfassende Informationen als Planungsgrundlage zur Verfügung
gestellt. Die Schulen haben sich basierend darauf auf drei mögliche Szenarien
vorbereitet:
 Regelbetrieb ohne Abstandsgebot
 eingeschränkter Regelbetrieb mit Abstandsgebot
 und temporäre Schulschließung
Sie haben für alle drei Szenarien Konzepte entwickelt. Denn: Wir starten im Regelbetrieb,
dennoch müssen wir – je nach Infektionsgeschehen – auch auf Einschränkungen
vorbereitet sein. Für Sie als Eltern, für unsere Schülerinnen und Schüler sowie für
unser gesamtes pädagogisches wie nicht-pädagogisches Personal ist sehr wichtig:
Sollte es noch einmal zu einem der beiden anderen Szenarien kommen, sind die
Schulen im Land vorbereitet.
3
Dazu trägt auch bei, dass unsere Schulen in der Zwischenzeit ihre Möglichkeiten und
Kompetenzen im Bereich des digitalen Lernens weiterentwickelt haben. Lehrkräfte haben
sich mit großem Engagement in der Nutzung der digitalen Werkzeuge weitergebildet
und Konzepte entwickelt. Das Pädagogische Landesinstitut hat in den Sommerferien
viele Angebote dazu gemacht, die in hohem Maße von unseren Lehrkräften angenommen
wurden.
Der DigitalPakt Schule gibt uns zudem die Möglichkeit, diese Entwicklung finanziell
wirksam zu unterstützen. Bildung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, an der
sich Bund, Länder und Kommunen angemessen beteiligen müssen. Mit dem Digital-
Pakt Schule wollen Bund und Länder gemeinsam die Ausstattung der Schulen mit digitaler
Technik verbessern. Ich bin sehr froh, dass wir in diesem Rahmen den Schulträgern
Mittel zur Verfügung stellen konnten, damit auch Schülerinnen und Schüler
ausgestattet werden, die zu Hause nicht über ein digitales Endgerät verfügen.
Aber es geht nicht nur um Geräte und Technik. Es geht auch um Unterrichtsmedien
und -materialien und pädagogische Konzepte. Deshalb haben wir mit den Mitteln des
DigitalPakts Schule auch Lizenzen für digitale Unterrichtsmedien beschafft, die den
Schulen in Kürze zur Verfügung stehen werden.
In den Zeiten des eingeschränkten Schulbetriebs vor den Sommerferien hat sich gezeigt,
dass die Schulen und die Lehrkräfte auch Unterstützung brauchen, um die Verzahnung
von Präsenz- und Fernunterricht zu optimieren. Daher haben wir gemeinsam
mit dem Pädagogischen Landesinstitut eine Handreichung zum Thema „Lernen gestalten
im Präsenz- und Fernunterricht“ entwickelt, die für alle Schularten nutzbar ist.
Sie enthält eine didaktische Einordnung, konkrete praktische Hinweise zur Steuerung
und sinnvollen Verzahnung von Präsenz- und Fernunterricht, Aufgabenformate, Beispiele
für Leistungsfeststellung und -beurteilung sowie Anregungen für die Zusammenarbeit
mit den Eltern. Ergänzt wird alles das durch praktische Beispiele und Links
zu weiteren Informationen.
Liebe Eltern und Sorgeberechtigte,
wir werden nicht nur beständig das Infektionsgeschehen im Auge behalten, sondern
auch weiter daran arbeiten, unsere Schulen in ihrer Bildungs- und Erziehungsarbeit
wirksam zu unterstützen. Ihre Kinder, unsere Schülerinnen und Schüler und damit die
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nächste Generation, stehen im Mittelpunkt unseres Handelns: Ganz gleich, auf welche
Szenarien wir uns einstellen müssen, unser Ziel ist und bleibt, dass Ihre Kinder die
bestmögliche Bildung erhalten.
Lassen Sie uns daran gemeinsam mit den Schulen und gemeinsam mit Ihnen arbeiten
– im Sinne Ihrer Kinder und im Interesse unserer Schülerinnen und Schüler.
Mit herzlichen Grüßen
Dr. Stefanie Hubig

Hygieneplan-Corona für die Schulen in Rheinland-Pfalz

Hygieneplan-Corona für die Schulen
in Rheinland-Pfalz

  1. überarbeitete Fassung, gültig ab 17.08.2020
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    Hygieneplan-Corona für die Schulen in Rheinland-Pfalz
    GLIEDERUNG
    I. Vorbemerkung
    II. Wiederaufnahme des Regelbetriebs
  2. Hygienemaßnahmen a) Persönliche Hygiene
    b) Raumhygiene
    c) Hygiene im Sanitärbereich
  3. Mindestabstand und Gruppengrößen
  4. Personaleinsatz
    a) Personen mit risikoerhöhenden Grunderkrankungen
    b) Schwangere
    c) Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte an Förderschulen
  5. Schülerinnen und Schüler mit Grunderkrankungen
  6. Angehörige mit risikoerhöhenden Grunderkrankungen
  7. Schulverpflegung: Pausenverkauf – Mensabetrieb – EU-Schulprogramm
  8. Dokumentation und Nachverfolgung
  9. Verantwortlichkeit der Schulleitung
    III. Anpassung der Maßnahmen an das Infektionsgeschehen
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    I. VORBEMERKUNG
    Alle Schulen verfügen nach § 36 i.V.m. § 33 Infektionsschutzgesetz (IfSG) über einen schulischen Hygieneplan, in dem die wichtigsten Eckpunkte nach dem Infektionsschutzgesetz geregelt sind, um durch ein hygienisches Umfeld zur Gesundheit der Schülerinnen und Schüler und aller an Schule Beteiligten beizutragen.
    Der vorliegende Hygieneplan-Corona dient als Ergänzung zum Musterhygieneplan und muss gemäß Corona-Bekämpfungsverordnung in seiner jeweils geltenden Fassung angewendet werden. Zu speziellen Themen wie z.B. Sport- und Musikunterricht wird es ergänzende Leitfäden geben.
    Schulleitungen sowie Pädagoginnen und Pädagogen gehen dabei mit gutem Beispiel voran und sorgen zugleich dafür, dass die Schülerinnen und Schüler die Hygienehinweise ernst nehmen und umsetzen.
    Alle Beschäftigten der Schulen, die Schulträger, alle Schülerinnen und Schüler sowie alle weiteren regelmäßig an den Schulen arbeitenden Personen sind darüber hinaus gehalten, sorgfältig die Hygienehinweise der Gesundheitsbehörden bzw. des Robert Koch-Instituts zu beachten.
    Über die Hygienemaßnahmen sind das Personal, die Schülerinnen und Schüler und die Erziehungsberechtigten auf jeweils geeignete Weise zu unterrichten.
    II. WIEDERAUFNAHME DES REGELBETRIEBS
    Im Spannungsfeld zwischen dem Recht auf Bildung und der staatlichen Fürsorge für Kinder und Jugendliche und deren Familien einerseits, und Maßnahmen zum Schutz vor einer Verbreitung des Coronavirus andererseits musste mit den Schulschließungen zunächst dem Infektionsschutz Vorrang gegeben werden.
    Unter Berücksichtigung des derzeitigen Infektionsgeschehens und den oben genannten Zielsetzungen ist die Wiederaufnahme des Regelbetriebs in den Schulen mit Beginn des Schuljahres 2020/21 möglich und geboten.
    Hierbei ist zu beachten, dass auch weiterhin wesentliche Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen von allen am Schulleben beteiligten Personen eingehalten werden müssen. Zusätzlich gilt es, entstehende Infektionsketten frühzeitig zu erkennen und eine Ausbreitung zu verhindern.
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  10. HYGIENEMAẞNAHMEN Personen, die
     mit dem Corona-Virus infiziert sind oder mit COVID-19 zu vereinbarende Symptome aufweisen1,
     innerhalb der letzten 14 Tage Kontakt zu einer infizierten Person hatten oder
     einer sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegen,
    dürfen die Einrichtung nicht betreten.
    Bei Auftreten von Symptomen während der Unterrichtszeit sind die betreffenden Schülerinnen und Schüler zu isolieren und die Eltern zu informieren. Zusätzlich sind in diesem Fall das Datum, der Name des Kindes sowie eine Zuordnung der Erkrankung zu den Kategorien „Erkältungssymptome“, „Bauchschmerzen/Übelkeit“, „Allgemeine Schmerzen“, „Sonstiges“ zu notieren, bei der Schulleiterin oder dem Schulleiter gesichert aufzubewahren und nach vier Wochen zu vernichten.
    Dabei gilt:
    Für Schülerinnen und Schüler, die einen banalen Infekt ohne deutliche Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens bzw. mit nur leichten Symptomen haben (z.B. nur Schnupfen, leichter Husten, Halsschmerzen) oder die eine anamnestisch bekannte Symptomatik (z.B. Heuschnupfen, Pollenallergie) aufweisen, ist derzeit ein Ausschluss von der Betreuung in der Schule nicht erforderlich. (siehe hierzu auch Merkblatt „Umgang mit Erkältungs-/Krankheitssymptomen bei Kindern und Jugendlichen in Kita und Schule“2 des Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie).
    1 RKI: Demografische Daten und Symptome/Manifestationen COVID-19-Erkrankter in Deutschland (Stand 11.08.2020), (z.B. Husten, Fieber, Störungen des Geruchs-/Geschmackssinns, Atemnot, Kopf- und Gliederschmerzen, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall); https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html#doc13776792bodyText3
    2 https://corona.rlp.de/de/themen/schulen-kitas/dokumente-schule/
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    a) Persönliche Hygiene
    Folgende Hygiene- und Schutzmaßnahmen sind zu beachten:
     Abstand halten, sofern dieser Hygieneplan keine Ausnahmen vorsieht.
     Verzicht auf Körperkontakt (Umarmungen, Händeschütteln, persönliche Berührungen) sofern sich der Körperkontakt nicht zwingend aus unterrichtlichen, pädagogischen oder gesundheitlichen Notwendigkeiten wie z.B. bei Maßnahmen der Ersten Hilfe ergibt.
     Einhalten der Husten- und Niesetikette.
     Gründliche Händehygiene nach den einschlägigen Regeln (Händewaschen oder Händedesinfektion). Die Verwendung von Hände-Desinfektionsmitteln ist altersgerecht einzuüben. Dabei sind die jeweiligen Benutzungshinweise der Hersteller zu beachten.
     Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB):
    grundsätzlich für alle Personen auf dem Schulgelände (Lehrkräfte und weiteres schulisches Personal, Schülerinnen und Schüler, Externe) verpflichtend. Diese Pflicht umfasst alle Räume und Flächen im Schulgebäude (Unterrichts- und Fachräume, Flure, Gänge und Treppenhäuser, beim Pausenverkauf, in der Mensa, im Verwaltungsbereich) und im freien Schulgelände. Die Hygieneregeln im Umgang mit den MNB sind zu beachten und einzuüben.3
    Ausnahmen:
    aa) Schülerinnen und Schüler,
    o sobald sie ihren Sitzplatz im Unterrichtsraum erreicht haben.
    o wenn dies aus pädagogisch-didaktischen Gründen erforderlich ist und durch die aufsichtführende Lehrkraft erlaubt wird.
    o die sich ausschließlich innerhalb ihrer Klasse bzw. ihres Kurses im freien Schulgelände aufhalten.
    3 siehe auch https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/alltag-in-zeiten-von-corona/alltagsmaske-tragen.html
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    ab) Lehrkräfte und sonstiges Personal,
    o soweit diese ihren jeweiligen Arbeitsplatz erreicht haben (z.B. im Unterrichtsraum bei entsprechendem Abstand zu den Schülerinnen und Schülern; sofern der Abstand von mindestens 1,5 m eingehalten wird).
    ac) Alle Personen,
    o soweit dies zur Nahrungsaufnahme erforderlich ist (unter Einhaltung des Abstands von mind. 1,5 m).
    o denen aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen das Tragen einer MNB nicht möglich oder unzumutbar ist. Dies ist durch eine ärztliche Bescheinigung nachzuweisen.
    o für die das Abnehmen der MNB zur Kommunikation mit Menschen mit Hör- oder Sehbehinderung oder aus sonstigen zwingenden Gründen erforderlich ist.
    o Externe (z.B. Eltern), sofern sie auf einem festen Platz sitzen und der Abstand von mindestens 1,5 m eingehalten wird.
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    b) Raumhygiene
    Die Maßnahmen beziehen sich nicht nur auf Klassenräume, sondern auf alle Räume. So sind z.B. auch für Lehrerzimmer, Sekretariate oder Versammlungsräume organisatorische Maßnahmen zu ergreifen, die eine bestmögliche Umsetzung von Hygieneregeln ermöglichen.
     Lüften: Es ist auf eine intensive Lüftung der Räume zu achten. Mindestens alle 20 min ist eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten vorzunehmen, auch während des Unterrichts. Eine Kipplüftung ist weitgehend wirkungslos, da durch sie kaum Luft ausgetauscht wird. Öffnungsbegrenzungen an Schwingflügelfenstern dürfen allerdings aufgrund der hohen Unfallgefahr nicht außer Kraft gesetzt werden. Vollständig geöffnete Fenster müssen wegen der damit einhergehenden Unfallgefahr beaufsichtigt werden. Die VV Aufsicht in Schulen ist zu berücksichtigen.4
    Können aufgrund baulicher Gegebenheiten Fenster in einem Raum dauerhaft nicht geöffnet werden, ist er für den Unterricht nicht geeignet, es sei denn, es ist eine effektive raumlufttechnische Anlage (Lüftungsanlage) vorhanden.
     Reinigung: Die DIN 77400 (Reinigungsdienstleistungen Schulgebäude – Anforderungen an die Reinigung) ist zu beachten. Ergänzend dazu gilt: Auch wenn die Infektiosität von Coronaviren auf unbelebten Oberflächen in Abhängigkeit von Material-und Umweltbedingungen wie Temperatur und Feuchtigkeit rasch abnimmt, sollten folgende Areale besonders gründlich und in stark frequentierten Bereichen ggf. mehrmals täglich gereinigt werden:
    o Türklinken und Griffe (z.B. an Schubladen- und Fenstergriffe), Umgriff der Türen, Treppen- & Handläufe, Lichtschalter, Tische, Stühle, Telefone, Kopierer
    o Computermäuse und Tastaturen
    Eine routinemäßige Flächendesinfektion in Schulen wird auch in der jetzigen COVID-Pandemie durch das RKI nicht empfohlen. Eine angemessene Reinigung ist völlig ausreichend.
    4 Aufsicht in Schulen: Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Weiterbildung vom 4. Juni 1999 (1546 A – Tgb. Nr. 192/98); https://bildung.ukrlp.de/?id=519
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    c) Hygiene im Sanitärbereich
     Ausreichend Flüssigseifenspender und Einmalhandtücher bereitstellen und regelmäßig auffüllen. Geeignet sind auch Stoffhandtuchrollen aus retraktiven Spendersystemen.
     Auffangbehälter für Einmalhandtücher vorhalten.
     Mindestens tägliche Reinigung des Sanitärbereichs.
  11. MINDESTABSTAND UND GRUPPENGRÖẞEN
    Grundsätzlich gilt für alle Personen, die sich auf dem Schulgelände aufhalten, der Mindestabstand von 1,50 m.
    Hiervon darf für Schülerinnen und Schüler nur abgewichen werden, wenn es für den Unterrichtsbetrieb im regulären Klassen- und Kursverband zwingend erforderlich ist. Auch dann ist der maximal mögliche Abstand einzuhalten.
    Der Mindestabstand von Schülerinnen und Schülern zu Lehrkräften und sonstigem Personal ist stets zu achten, sofern nicht zwingende pädagogisch-didaktische Gründe ein Unterschreiten erfordern.
    In den Klassen- und Kursräumen sind feste Sitzordnungen einzuhalten. Eine frontale Sitzordnung ist zu bevorzugen.
    Von einer Durchmischung der Lerngruppen sollte abgesehen werden, wenn dies aus schulorganisatorischen Gründen nicht zwingend erforderlich ist (z.B. Kurssystem, klassenübergreifender Religions-/Ethikunterricht). Kommen in einer Lerngruppe Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Klassen zusammen, ist auf eine „blockweise“ Sitzordnung der Teilgruppen zu achten. Dies ist zu dokumentieren (z.B. über einen Sitzplan im Klassenbuch).
    Soweit dies schulorganisatorisch möglich ist, werden versetzte Pausenzeiten sowie Zuordnungen von Zonen für feste Gruppen auf dem Pausenhof empfohlen.
    Feste Sitzordnungen sind auch bei Konferenzen, Elternabenden oder ähnlichen Veranstaltungen einzuhalten.
    Wegeführung mit Bodenmarkierungen und/oder Hinweisschilder im Schulgebäude und auf dem Schulgelände können helfen, eine geordnete Führung der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte in die Unterrichtsräume, Pausenbereiche, zur Mensa und in den Verwaltungstrakt zu erreichen und somit Personenansammlungen zu vermeiden.
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  12. PERSONALEINSATZ
    Angesichts der momentanen Infektionslage bestehen hinsichtlich des Personaleinsatzes keine Einschränkungen. Es besteht grundsätzlich für das gesamte Personal in jeder Situation die Möglichkeit, sich durch die Einhaltung der o.g. Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen sowie den Regelungen zum Mindestabstand zu schützen.
    a) Personen mit risikoerhöhenden Grunderkrankungen
    Laut Robert Koch Institut ist eine generelle Zuordnung zu einer Risikogruppe nicht möglich. Sie erfordert eine Bewertung der individuellen Risikofaktoren. Eine vorübergehende Befreiung vom Präsenzunterricht kann im Einzelfall auf Antrag unter Vorlage eines ärztlichen Attests erfolgen, das die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe nachweist, wenn
     in der Schule ein durch das Gesundheitsamt bestätigter COVID-19- Verdachtsfall vorliegt. Die Befreiung erfolgt durch die Schulleitung bis zur Klärung des Verdachts.
     in der Schule ein durch das Gesundheitsamt bestätigter COVID-19-Erkrankungsfall vorliegt. Die Befreiung erfolgt durch die Schulleitung bis 14 Tage nach dem letzten Erkrankungsfall in der Schule.
     die Schule in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt mit mehr als 25 COVID-19-Fällen pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen liegt. Hierbei sind auch benachbarte Landkreise/kreisfreie Städte zu berücksichtigen, die zum Einzugsgebiet der Schule gehören. Die Befreiung erfolgt durch die Schulleitung auf der Basis einer Empfehlung des Instituts für Lehrergesundheit bis zu einem Zeitpunkt, zu dem 14 Tage in Folge die Zahl der COVID-19-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen unter 25 liegt.
     die Infektionsrate landesweit im Durchschnitt höher als 25 COVID-19-Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen ist.
     im Einzelfall wegen der besonderen Schwere der Grunderkrankung(en) der Einsatz aus Gründen der Fürsorge bis auf Weiteres nicht zu verantworten ist. Die Befreiung erfolgt durch die Schulleitung, bei Bedarf auf der Basis einer Empfehlung des IfL.5
    5 https://corona.rlp.de/fileadmin/bm/Bildung/Corona/Schreiben_wg.vulnerablen_Lehrkraeften.pdf 10 Tagesaktuelle Informationen zu den Neuinfektionen der letzten sieben Tage stehen beim Robert Koch-Institut (COVID-19-Dashboard) zur Verfügung.6 Lehrkräfte, die vom Präsenzunterricht befreit werden, erhalten nach Weisung der Schulleitung eine andere dienstliche Aufgabe, die entweder in der Schule oder von zu Hause erbracht wird. b) Schwangere Schwangerschaft ist grundsätzlich nicht mit einem erhöhten Risiko verbunden. Bei einer nachgewiesenen Infektion in der Schule ist die Schwangere bis zum 14. Tag nach dem letzten Erkrankungsfall vom Präsenzunterricht zu befreien.7 Gleiches gilt bei einem durch das Gesundheitsamt bestätigten Verdachtsfall für die Zeit bis zur Klärung des Verdachts. Für schwangere Schülerinnen gilt das zuvor für schwangere Lehrerinnen Genannte entsprechend. Die betroffenen Schülerinnen erhalten ein Angebot im Fernunterricht, das dem Präsenzunterricht gleichsteht. c) Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte an Förderschulen Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften an Förderschulen und im inklusiven Unterricht, die in der Förderpflege eingesetzt sind, wird entsprechend dem Bedarf die persönliche Schutzausrüstung zur Verfügung gestellt. Einzelheiten ergeben sich aus den gesonderten Hinweisen für Schulen mit dem Förderschwerpunkt ganzheitliche Entwicklung und/oder motorische Entwicklung sowie Förderschulen mit dem Bildungsgang ganzheitliche Entwicklung. 6 https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4 7 https://sgdsued.rlp.de/fileadmin/sgdsued/Aktuelles/Corona_SGD_Sued_informiert/Info_Mutterschutz-_Stand_02-06-2020.pdf
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  13. SCHÜLERINNEN UND SCHÜLER MIT GRUNDERKRANKUNGEN
    Auch Schülerinnen und Schüler mit Grunderkrankungen unterliegen der Schulpflicht. Gleichzeitig muss ihrem Gesundheitsschutz höchster Stellenwert beigemessen werden.
    Eine generelle Zuordnung zu einer Risikogruppe für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf ist aus medizinischer Sicht insbesondere für Kinder und Jugendliche nicht möglich. Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) geht davon aus, dass Kinder und Jugendliche mit chronischen Erkrankungen, die gut kompensiert bzw. gut behandelt sind, auch kein höheres Risiko für eine schwerere COVID-19-Erkrankung zu fürchten haben, als es dem allgemeinen Lebensrisiko entspricht.8 Insofern muss im Einzelfall durch die Eltern/Sorgeberechtigten in Absprache mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten äußerst kritisch geprüft und abgewogen werden, inwieweit das mögliche erhebliche gesundheitliche Risiko eine längere Abwesenheit vom Präsenzunterricht und somit Isolation der Schülerin oder des Schülers zwingend erforderlich macht.
    In diesem Zusammenhang ist auch zu prüfen, ob eine reguläre Beschulung mit gesonderten Hygienemaßnahmen eine Alternative zur Befreiung von der Präsenzpflicht darstellen kann (geschützte Präsenz), damit die Anbindung an die Schule und möglichst auch an die Klassengemeinschaft nicht verloren geht (z.B. Abstand zu Mitschülerinnen und Schülern, Tragen einer höherwertigen Schutzmaske). Es werden dann nur einzelne Aktivitäten, bei denen Kontakte nur schwer vermieden werden können, in Distanz fortgeführt oder räumlich und zeitlich getrennt von den Mitschülerinnen und Mitschülern durchgeführt (z.B. Sport), während Präsenzveranstaltungen immer vorrangig durchgeführt werden. Dieses Vorgehen bietet sich ggf. nach Absprache mit dem behandelnden Arzt/der behandelnden Ärztin an.
    Wird eine Befreiung vom Präsenzunterricht für medizinisch erforderlich gehalten, ist dieses durch ein ärztliches Attest nachzuweisen und der Schule vorzulegen. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler erhalten ein Angebot im Fernunterricht, das dem Präsenzunterricht gleichsteht.
    8https://www.dgkj.de/fileadmin/user_upload/Meldungen_2020/200506_SN_SchulbefreiuungRisikogruppen_final_alt.pdf
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  14. ANGEHÖRIGE MIT RISIKOERHÖHENDEN GRUNDERKRANKUNGEN
    Sofern eine Schülerin oder ein Schüler mit einem Angehörigen – insbesondere Eltern, Großeltern oder Geschwister – in häuslicher Gemeinschaft lebt und bei diesem Angehörigen eine relevante Erkrankung, bei der eine Infektion mit SARS-Cov-2 ein besonders hohes gesundheitliches Risiko darstellt, besteht, sind vorrangig Maßnahmen der Infektionsprävention innerhalb der häuslichen Gemeinschaft zum Schutz dieser Angehörigen zu treffen.
    Die Nichtteilnahme von Schülerinnen und Schülern am Präsenzunterricht kann zum Schutz ihrer Angehörigen nur in eng begrenzten Ausnahmefällen und nur vorübergehend in Betracht kommen. Dies setzt voraus, dass ein ärztliches Attest des betreffenden Angehörigen vorgelegt wird, aus dem sich die Corona-relevante Vorerkrankung ergibt.
    Eine Entbindung von der Teilnahme am Präsenzunterricht kommt vor allem dann in Betracht, wenn sich die oder der Angehörige aufgrund des individuellen Verlaufs ihrer oder seiner Vorerkrankung vorübergehend in einem Zustand erhöhter Vulnerabilität befindet. Die Verpflichtung der Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme am Fernunterricht und zur Teilnahme an Prüfungen bleibt bestehen.
    Entsprechendes gilt für Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte.
  15. SCHULVERPFLEGUNG: PAUSENVERKAUF – MENSABETRIEB – EU-SCHULPROGRAMM
    Pausenverkauf und Mensabetrieb sind unter Beachtung der gebotenen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen gemäß der jeweils geltenden Corona-Bekämpfungs-verordnung Rheinland-Pfalz möglich.
    Die Pflicht zum Tragen einer MNB in der Mensa entfällt nur am Platz. Es muss gewährleistet sein, dass das Abstandsgebot von 1,5 m zwischen Schülerinnen und Schülern der verschiedenen Klassen bzw. Kurse eingehalten wird.
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    Das EU-Schulprogramm wird im Schuljahr 2020/21 fortgesetzt. Unabhängig davon, dass eine Übertragung des Corona-Virus über Lebensmittel grundsätzlich sehr unwahrscheinlich ist9, sollten beim Umgang mit Lebensmitteln immer die allgemeinen Regeln der Lebensmittelhygiene beachtet werden. Diese im Rahmen des EU-Schulprogrammes bereits veröffentlichten Hygieneregeln sind weiterhin gültig10.
  16. DOKUMENTATION UND NACHVERFOLGUNG
    Zentral in der Bekämpfung jeder Pandemie ist das Unterbrechen der Infektionsketten.
    Um im Falle einer Infektion bzw. eines Verdachtsfalls ein konsequentes Kontaktmanagement durch das Gesundheitsamt zu ermöglichen, ist vor allem Folgendes zu beachten:
     regelhaftes Dokumentieren der Anwesenheit in den Klassen- und Kursbüchern,
     tägliche Dokumentation der Anwesenheit des regelhaft in der Schule eingesetzten Personals,
     Dokumentation von Einzelförderung mit engem Kontakt zu Schülerinnen und Schülern (z.B. Integrationskräfte),
     tägliche Dokumentation der Anwesenheit weiterer Personen über Namens- und Telefonlisten im Sekretariat (z. B. Handwerker, Vertreterinnen und Vertreter der Schulaufsicht, Fachleiterinnen und Fachleiter, außerschulische Partner, Erziehungsberechtigte). Deren Anwesenheit ist auf das Notwendigste zu reduzieren.
    Corona-Warn-App
    Die Corona-Warn-App kann bei der Eindämmung der Pandemie einen zusätzlichen Beitrag leisten, indem sie schneller als bei der klassischen Nachverfolgung Personen identifiziert und benachrichtigt, die eine epidemiologisch relevante Begegnung mit einer Corona-positiven Person hatten. Zudem hilft sie, den zeitlichen Verzug zwischen dem positiven Test einer Person und der Ermittlung und Information ihrer Kontakte zu reduzieren.
    Die Nutzung der App soll allen am Schulleben Beteiligten ausdrücklich empfohlen werden.
    9https://www.bfr.bund.de/de/kann_das_neuartige_coronavirus_ueber_lebensmittel_und_gegenstaende_uebertragen_werden_-244062.html, Stand 06.08.2020
    10 https://mueef.rlp.de/de/themen/ernaehrung/schule-isst-besser/eu-schulprogramm-in-rheinland-pfalz/
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  17. VERANTWORTLICHKEIT DER SCHULLEITUNG
    In Schulen ist laut Infektionsschutzgesetz die Leitung der Einrichtung für die Sicherstellung der Hygiene verantwortlich.
    a) Vorgehen bei einem Erkrankungsfall in der Schule
    Sowohl der Verdacht einer COVID-19-Erkrankung sowie die Erkrankung selbst ist gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. t IfSG meldepflichtig.
    Die namentliche Meldung muss unverzüglich erfolgen und dem zuständigen Gesundheitsamt spätestens 24 Stunden, nachdem der Meldende Kenntnis erlangt hat, vorliegen. Die Gesundheitsämter stellen dafür i.d.R. standardisierte Meldeformulare zur Verfügung. Ein entsprechendes Formular ist auch auf der Internetseite des Landesuntersuchungsamtes Rheinland-Pfalz abrufbar.11
    Eine Meldung darf wegen einzelner fehlender Angaben nicht verzögert werden (vgl. § 9 Abs. 3 IfSG). Zeitgleich ist auch die zuständige Schulaufsicht zu informieren. Die Nachmeldung oder Korrektur von Angaben hat unverzüglich nach deren Vorliegen an das Gesundheitsamt zu erfolgen, das die ursprüngliche Meldung erhalten hat. Das Gesundheitsamt ist befugt, von dem Meldenden Auskunft über Angaben zu verlangen, die die Meldung zu enthalten hat.
    Das Gesundheitsamt entscheidet in eigener Verantwortung nach einer entsprechenden Risikobewertung auf der Basis des Infektionsschutzgesetzes über Quarantänemaßnahmen, SARS-CoV-2 Testungen und Schließungen von einzelnen Klassen, Kursen oder ganzen Schulen.
    b) Hygienebeauftragte Personen
    Die Schulleitung benennt zu ihrer Unterstützung eine hygienebeauftragte Person oder ein Hygiene-Team. Zur Vorbereitung auf diese Tätigkeit werden praxisorientierte Onlineseminare zu aktuellen Grundlagen der Hygiene und Infektionsprävention in Kooperation mit der Universitätsmedizin Mainz und dem Pädagogischen Landesinstitut angeboten12. Deren Nutzung wird nachdrücklich empfohlen.
    11 https://lua.rlp.de/de/service/downloads/infektionsschutz/
    12 https://lms.bildung-rp.de/austausch/course/view.php?id=371
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    c) Kommunikation
    Die mit Infektionsfällen an Schulen verbundenen Fragestellungen sind häufig mit einem hohen Maß an Emotionalität verbunden. Eine abgestimmte Herangehensweise vermittelt Sicherheit. Daher ist schon wegen der unterschiedlichen Zuständigkeiten eine mit dem Gesundheitsamt und der Schulaufsicht abgestimmte frühzeitige Information der betroffenen Personenkreise (diese können sein: Kollegium, Personalrat, Schulelternbeirat, Schülerinnen und Schüler, Schwerbehindertenvertretung, Gleichstellungsbeauftragte) zwingend erforderlich.
    Dabei gilt der Grundsatz: Interne vor externer Information! Vor Information der Medien und damit der Öffentlichkeit ist sicherzustellen, dass zunächst möglichst alle unmittelbar betroffenen Personen über einen ausreichenden Informationsstand verfügen. Siehe hierzu auch „Basisregeln im Umgang mit Presse und Medien“ in der Handreichung für den Umgang mit Krisensituationen an Schulen.13
    III. ANPASSUNG DER MAẞNAHMEN AN DAS INFEKTIONSGESCHEHEN
    Die nach wie vor sehr dynamische Entwicklung der Corona-Pandemie erfordert es, das Infektionsgeschehen weiterhin lokal, regional und landesweit sensibel zu beobachten. Jedem neuen Ausbruch des Corona-Virus muss zusammen mit den kommunal Verantwortlichen und den lokalen Gesundheitsämtern konsequent begegnet und die erforderlichen Maßnahmen auf der Basis des Stufenkonzepts im Rahmen der Teststrategie der Landesregierung ergriffen werden.
    Für die Umsetzung der angeordneten Maßnahmen in der Schule ist die Schulleitung verantwortlich. Der schuleigene Hygieneplan ist in diesem Fall der stand-ortspezifischen Situation entsprechend mit angemessenen Infektionsschutzmaßnah-men anzupassen. Den Anordnungen des Gesundheitsamtes ist Folge zu leisten.
    Die schulorganisatorische Umsetzung für den Unterricht nach den Szenarien 1-3 der schulartspezifischen Leitlinien:
    Szenario 1: Regelbetrieb ohne Abstandsgebot
    Szenario 2: Eingeschränkter Regelbetrieb mit Abstandsgebot
    Szenario 3: Temporäre Schulschließung
    erfolgt auf der Basis des lokalen, regionalen oder landesweiten Infektionsgeschehens in den folgenden Stufen des Stufenkonzeptes Rheinland-Pfalz:
    13 https://schulpsychologie.bildung-rp.de/fileadmin/user_upload/schulpsychologie.bildung-rp.de/Handreichung_Krise_November_2019.pdf
    16
    Stufe 1: Detect & Contain – Testen und Quarantäne
    Ab dem ersten Fall von COVID-19 in der Schule gilt es, mögliche Infektionen zu erkennen, frühzeitige Behandlungen zu ermöglichen und Infektionsketten zu unterbrechen. Hierzu ordnet das Gesundheitsamt anlassbezogene Tests14 sowie die Quarantäne von:
     Personen mit Symptomen
     nahen Kontaktpersonen (ab 15 min „face to face“); Kategorie I
     Personen ohne Symptome in der Einheit (Klasse, Kurs, Arbeitsgemeinschaft)
    an.
    Stufe 2: Lokale Beschränkungen
    Je nach Anzahl, Zusammenhang und Verbreitung sowie dem Übertragungsrisiko ist es bei Auftreten mehrerer COVID-19-Fälle an einer Schule oberstes Ziel, das Infektionsgeschehen einzudämmen.
    Zusätzlich zu den Maßnahmen der Stufe 1 entscheidet das Gesundheitsamt in eigener Zuständigkeit, ob und wie lange einzelne Klassen, Kurse oder ganze Schulen geschlossen werden.
    Steigt die Sieben-Tage-Inzidenz über einen Zeitraum von einer Woche kontinuierlich auf über 25 pro 100.000 Einwohner (Maßstab Landkreis/kreisfreie Stadt), wird seitens der Schulbehörde in Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden über weitere Maßnahmen entschieden. Hierbei wird auch zu berücksichtigen sein, ob es sich um bevölkerungsweite Infektionsfälle oder um einen eng umgrenzten „Hotspot“ wie z.B. in einem Produktionsbetrieb handelt.
    Denkbar sind dabei Maßnahmen, die einen weiteren Unterricht im Regelbetrieb gewährleisten können (z.B. Erweiterung der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung) oder Maßnahmen, die zu einem Wechsel in ein rollierendes Unterrichtssystem führen (eingeschränkter Regelbetrieb mit Abstandsgebot, Wechsel zwischen Präsenzunterricht und häuslichen Lernphasen).
    14 https://www.rlp.de/fileadmin/rlp-stk/pdf-Dateien/Corona/Teststrategie_SARS-CoV2_10062020.pdf
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    Stufe 3: Großräumige Beschränkung des öffentlichen Lebens
    Wenn landkreisbezogen eine Eindämmung des Infektionsgeschehens nicht mehr möglich ist (Sieben-Tage-Inzidenz >50 pro 100.000 Einwohner/Maßstab Landkreis/kreisfreie Stadt), muss eine weitere unkontrollierte Übertragung des Virus vermieden werden.
    Hierzu werden in Abstimmung mit der obersten Landesgesundheitsbehörde ergänzend zu den Stufen 1 und 2 regional oder landesweit erforderliche Maßnahmen getroffen (für den Bereich Schule bedeutet dies gegebenenfalls u.a. Mindestabstand von 1,50 m einhalten, reduzierte Gruppengrößen, Freistellung vom Präsenzunterricht für Risikopersonen, flächendeckende Schulschließungen).